Zusammenfassend werden wir uns durch Bündelung der Betroffenen zu einem wirksamen Instrument der Kontaktaufnahme und des Einflusses bei allen relevanten demokratischen gesellschaftlichen Kräften wie Parteien,Betriebsräten, den Medien aber selbstverständlich auch Arbeitgeber Vereinigungen entwickeln. Dies streben wir unter einer möglichst engen Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und Krankenkassen an.
- Unsere Empfehlungen sind eindeutig:
- Machen Sie unsere Anti- Burnout Initiative bei anderen Betroffenen bekannt. Wir können Ihre Anliegen weitaus besser vertreten, wenn wir auf eine stattliche Anzahl von Mitgliedern hinweisen können.
- Treten Sie in Ihre zuständige Gewerkschaft ein. Und falls Sie bereits in einer Gewerkschaft sind, dann bringen Sie Ihrem Vertreter eventuelle Überlastungen zur Kenntnis. Dies geht auch anonym, wenn Sie das wünschen.
- Es ist wichtig auf allen gesellschaftlichen Ebenen tätig zu werden, von selbst haben sich diese Probleme die letzten 20 Jahre nicht gelöst. Und Ihre Gewerkschaft ist Ihr natürlicher Verbündeter.
- Sprechen Sie einen Abgeordneten an. Es werden Vorgehensweisen veröffentlicht werden, wie Sie an die Politik wirksam herantreten, d.h. in der Regel Ihren Abgeordneten, gleich für welche Partei sie stimmen oder eventuell Mitglied sind. Diese Initiative ist überparteilich konzipiert. D.h. es ist gleich wen Sie sich als Abgeordneten aussuchen, Hauptsache, Sie schreiben Ihm/Ihr einen entsprechenden Text, und fordern andere Ihnen eventuell bekannte Betroffene auf, das Gleiche zu tun.Einzelne Betroffene erhalten Information über Burnout und Anti Burnout Strategien. Wenn nötig, werden Kontakte zu vermittelnden Organisationen für Einzelbehandlungen angegeben. Unser derzeit in der Einrichtungsphase befindliches Anti- Burnout/Mobbing Diskussionsforum wird Ihnen als Anknüpfungs Punkt in nächster Zeit zur Verfügung stehen.
Unsere Anti-Burnout Initiative soll ein Ort sein, bei dem Sie mit anderen Betroffenen, wenn Sie wollen, auch anonym im Kontakt treten können.
Auf dieser Site wird demnächst ein Diskussionsforum eröffnet. Dieses Forum soll Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu entlasten, zu sehen, dass Sie nicht alleine sind, nicht irgendwie schwach oder unfähig sind. Aus der Presse ist zu entnehmen, dass mittlerweile jeder Dritte (AZ) unter Burnout leidet.
Auch können Sie hier Fragen an Experten und gut informierte Laien stellen.
Das Forum wird von mir selbst, Dipl.-Psych. Elias Feinstein (in eigener Praxis tätig, mit Spezialisierung im Bereich Anti- Burnout und Anti-Mobbing), moderiert. Um eventuelle Missverständnisse von Anfang an auszuräumen, die Teilnahme an dieser Initiative oder dem Forum ist absolut kostenlos, verpflichtet Sie zu nichts, zu keiner Aktivität, auch zu keiner Mitgliedschaft bei irgendwelchen Parteien. Nehmen Sie das mit, was Ihnen gefällt, es ist hier alles freiwillig.
Jedoch will diese Initiative es nicht beim Reden belassen, auch wenn dies eine sehr wichtige Komponente ist. Auch wenn sie auf dieser Site und dem Forum sich Strategien für den eigenen Umgang mit Ihrer täglichen Situation in der Arbeit holen und austauschen können, so kann dies meist nur eine zeitlang für Entlastung sorgen. Als Einzelkämpfer/in reine reine Symptombekämpfung zu betreiben wird auf Dauer in den meisten Fällen nicht ausreichen.
Unsere Grundstrategie besteht darin, durch Zusammenführen von möglichst vielen Beteiligten unsere Kräfte zu bündeln. Dies wird es uns ermöglichen durch möglichst geringen Aufwand des Einzelnen möglichst große und rasche Wirkung bei der Abstellung der inzwischen zunehmend anerkannten krankmachenden äusseren Faktoren in der Arbeitswelt Einfluss zu nehmen.
Wir streben aktiv an:
- dass sich hier eine “pressure group”, d.h. wenn man so will, eine Lobby der von Burnout/ Mobbing Betroffenen herauskristallisieren kann, die sich wirksam und sofort sich für die Einhaltung Ihrer Rechte bei Entscheidungsträgern (zB. Politikern, Arbeitgeber- und Berufsverbänden oder Krankenkassen) einsetzen wird.
Diese Initiative möchte Sie darin unterstützen, sich gemeinsam auf wirksame Weise zur Wehr gegen Burnout und Mobbing. zu setzen.
Vertreter dieser Initiative werden in nächster Zeit damit beginnen, Kontakte zur Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und den großen Krankenkassen aufzunehmen.
INITIATIVE GEGEN BURNOUT UND MOBBING
